Galerien Berlin Mitte Archiv Palastgalerie

Galerien Berlin Mitte – Archiv PALASTgalerie

Rita Kashap Ölmalerei kiss me please 70x80cm10 Jahre Palastgalerie,  ab 6.06.2017 – Rita Kashap
Im Sommer 2007 eröffnete die Berliner Künstlerin Rita Kashap ihr Atelier in der Reinhardtstraße 3 in Berlin-Mitte. Die Räume wurden als offenes Atelier mit Arbeits- und Präsentationsbereich geführt und firmierten vom ersten Tag an unter dem Namen Palastgalerie. 7 Jahre lang war die Galerie für die talentiert Malerin und Zeichnerin ein Ort zum Arbeiten und Kommunizieren, Freundschaften wurden geschlosssen und viele kleine und große Kunstwerke wechselten den Besitzer. Ab 2014 öffnete die Galerie die Türen auch für andere Künstler. Kashap kuratierte Ausstellungen und blieb der Galerie als Künslerin und Spiritus Rector vieler Events treu

plakat_klezmer A3 thumbMusikalischer Rahmen:  Klezmer – Di Shpasfeygl 
- >
Plakat vergrößern

 

Kunstausstellung Salon Libres Paris Palastgalerie Berlin 2017Salons Libres Europeens  6.5. – 1.06.2017
Die internationale Künstlervereinigung Salons Libres Europeens mit Sitz in Paris gastiert zum zweiten Mal in unserer Galerie. Ein vielfältiges Spektrum erstklassiger Kunstwerke wartet darauf entdeckt zu werden. 46 Künstler aus Frankreich, Dänemark, Finnland, Schweden, Deutschland, Litauen, Russland und der Republik Tschechien präsentieren Positionen aus den Bereichen Malerei, Grafik, Fotografie und Skulptur.
                         Flyer 1 -> click
                        
Flyer 2 -> click

 

Kunst aus Israel Palastgalerie 2017Zeitgnössische Kunst aus Israel 1.- 29.04.2017  
Gruppenausstellung der Vereinigung I.C.U.  – International Cultural Union (Haifa) . Künstler:  ETTIE LEV, RUTH PASADER, NACHSHON OFEK, ILAN BEN SHLOMO, EINAT MIZHAR, RAMI AZZAM, ZAHAVA LUPO, RITH ZUKER, MIRA SHAW, EITAN ARNON, MIRIAM SHORESH, MOUREEN ROSEN, ZIPI ACHISHACHAR, ANAT BEN, AVIVA BEITLER, TONY HERSCOVICI
Bericht aus ArtProfil:   Magazin für Kunst, Heft 119, 2017 © Syntax.
Medienproduktion + Verlag GmbH, 68219 Mannheim, Deutschland

Die Präsenz israelischer Künstler auf der internationalen Szene und ihrem Markt  hat in jüngerer Zeit stark zugenommen und bewiesen, dass sie einen wertvollen Beitrag zum ästhetischen und künstlerischen Diskurs der Gegenwart leistet. Die zeitgenössischen Israelis stellen eine eigene, auch neue Weltsicht vor und sie haben ihre sehr originäre Interpretation von Wirklichkeit, die auf alternative Problembewältigungsstrategien hinweist.
Die antike Geschichte des Landes, zusammen mit jüngeren politischen Krisensituationen, liefern reichhaltige Inspiration für Literatur und bildende Kunst.
  Katalog  ansehen – > click

 

 

“Die Gabe des Blutes”  10.- 29.03.2017  Gruppenausstellung des Künstlerkollektives “La Mafia de Basura” – Mexico-City.  In Kooperation mit der Galerie 66-5 (Mexico-City)
Künstler:  Emerson Balderas,  Juan Miguel Carranza,  Jonathan Chirinos, Garrett Cooper, Ferrous Espinetti, Mauricio Gallardo, Adriana González, Eugenio Magaña, Ishel Fernández, Rita Kashap

Mexico-City Ausstellung Palastgalerie 2017Mexiko fungiert, dank seiner günstigen geopolitischen Bedingungen, seit Jahrhunderten als Brücke zwischen Lateinamerika und den Nordamerikanischen Ländern.
Das mexikanische Kunstkollektiv „La Mafia de la Basura“ (Die Müll-Mafia) hat sich zu dieser Ausstellung mit Unterstützung und in Zusammenarbeit mit der Palastgalerie Berlin und der 66-5 Galerie in Mexiko entschieden, eine kurze Darstellung der Rolle der mexikanischen Gesellschaft in Amerika wiederzugeben, mit all seinen Nuancen, Einflüssen und ihrem Status als kulturelle und politische Vermittlerin.

Aus dem Statement der Künstler:
“Wir geben unserer Phantasie Raum und wir wissen, wie wir unsere Tradition und Weltsicht, die auf dem Prinzip der Multikulturalität fusst, weitertragen. Wir wollen neue Pforten finden, neue Wege gehen, neue Strassen pflastern und vermessen, neue Fluchttunnel graben und mit Gleitschirmen durch die Lüfte segeln um dort zu landen, wo immer man uns zuhören will. Wir glauben, dass Kunst als Sprache die Stärke einer Kultur bestimmt, als bestes Mittel die eigene Vergangenheit immer wieder auf neue Art zu rekonstruieren.”
Pressemitteilung deutsch  -> klick
Press release english – > klick

Nota de prensa español  – > klick

 

“FARBRAUSCH”  17.02. – 4.03.2017  – Internationale Gruppenausstellung
Olga Riewe (Berlin):  Malerei
Jutta Maria Clemens (Berlin):  Malerei
Rita Kashap (Berlin):  Malerei
Juri Frantsuzov (Berlin):  Malerei
Alexander Solotzew (D/USA):  Zeichnung 
Mauricio Gallardo (Mexico-City):  Malerei
Olga Riewe Stille am Meer Acryl Leinwand 70x100cm  Jutta Maria Clemens-Gladiolen_GouacheLW_110x70cm_2015  JMClemens_Gladiolen_GouacheLW_110x70cm_2015  Juri Frantsuzov Rotes Licht 80x70cm  Alexander Solotzew 91skal  Mauricio Gallardo3

 
MIND THE MINES – VERMINTES GELÄNDE”, KURATIERT VON GERHARD CHARLES RUMP
Internationale Gruppenausstellung
Künstler:   David P. Holland (GB),  Devorah Farji (ISR),  Christina Katrakis (UKR),  Mari Mssare (GEO/D),  Catrin Rothe (D),  Susanne Scholz (D),  Monika Sigloch (D),  Timo Meyer (D),  Bernhard Ailinger (D),  Rita Kashap (D),  Gerhard Charles Rump (D)
Vernissage:  Freitag, den 3.02.2017 ab 18 Uhr
Pressemitteilung -> klick

Ausstellung 28.11. – 17. 12.2016
“NO BORDER”  -  Malerei und Lichtobjekte
Nika Schneider-Mittelpunkt-Acryl Pigmente Leinwand 140x160cm
Nika Schneider (Berlin) ist eine aus Georgien stammende Künstlerin, die neuerlich vorwiegend abstrakt arbeitet. Viele ihrer Bilder zeigen jedoch strukturelle Anklänge an Landschaften, was sie gewissermaßen zu “Farblandschaften” werden lässt, abwechselnd in lyrischem und im expressiven Ton.

Mauricio Gallardo - You can't love two things at the same time acrylic canvas 130x110cmMauricio Gallardo ist ein junger Künstler aus Mexico (geb. 1989). Er verbindet zeitgenössische urbane Themen mit surrealistischen Momenten, gestaltet aber auch Landschaften zur Ortsbestimmung des Humanums.

 

Rita Kashap-Serie Philosophische BriefeRita Kashap stammt aus Russland, lebt und arbeitet aber seit vielen Jahren in Berlin. Ihr Werk ist meist expressiv und überaus facettenreich. Sie gewährt erstmals Einblick in ihre mystischen Arbeiten.

Eckhard Roth-Stille Musik LichtobjektEckard Roth fertigt Lichtobjekte und Lichträume, wobei seine dreidimensionalen Werke ein Synthese aus Technik und Natur darstellen. Er hat ein eigenes Büro für Lichtdesign in Berlin.

 

 

Ausstellung Juli-Oktober 2016
“Sommer Special”
Rita Kashap 
(Berlin):  Malerei  
Gerhard Charles Rump (Berlin) Fotografie
Vladimir Sichov (Berlin/Paris), Straßenfotografie, Portraits 
Alexander Solotzew (D/USA), Zeichnung
Rita Kashap Malerei_Evergreen 100x100cm  Gerhard Charles Rump Fotokunst_ Then in Paradise  Vladimir Sichov Portraitfotografie_Jean-Paul Gautier  Alexander Solotzew-Torrero

 Ausstellung 9. – 18.06.2016
“Bye bye Barbie”
Idee und Kurator: Gerhard Charles Rump (RAR Galerie)
Künstler:
Li Ailin, Bernhard Ailinger, Katharina Düren, Esther Enzian, Norbert Guthier, David P. Holland, Jessica F. Holt, Rita Kashap, Christina Katrakis, Uwe Kempen, Helge Leiberg, Nicole Leidenfrost, Petra Meyer, Timo Meyer, MiAmy, Mari Mssare, Wolfgang Neumann, Jonas Roof, Catrin Rothe, Gerhard Charles Rump, Susanne Scholz, Markus Sendlinger, Monika Sigloch, Frank Wegner

Die Ausstellung will eine künstlerische, ästhetische, methodische , subjektive und provokative, erhabene wie profane, geschmackvolle und abgeschmackte Analyse des Ideals der Barbie-Puppe präsentieren.
The show wants to present an artistic and aesthetic, methodic, subjective and provocative, sublime and profane, tasteful and debased analysis of the Barbie doll ideal.
Ein neogermanisches WASP-Ideal, amerikanisch weichgespült durch Flitter und Glitter, ist diesem erfolgreichen Spielzeug innewohnend.

This ideal is marked by a neo-Germanic, WASP character, softened by American glamour and glitter, which are connected to this very successful toy.
Die beteiligten Künstler versuchen, vom Ideenkern „Barbie“ ausgehend, nicht nur diesen zu erläutern, sondern gleichzeitig auch einen Kommentar zur Gegenwart abzugeben.

The participating artists try, starting from the kernel idea of „Barbie“, not only to explain it, but also make a comment on our times.


Ausstellung 29.04.-26.05.2016  
The Secret Life of Variations 
26 zeitgenössische Künstler der International Cultural Union Haifa
Malerei – Zeichnung – Skulptur – Photomontage 
Israelische Kunst in BerlinSchirmherr: Ministry of Foreign Affairs Israel
Kuratorin:  Hana Barak Engel (Tel Aviv)


Essay G.C.Rump deutsch  -> klick
Essay G.C.Rump english  -> klick
Bericht aus ARTPROFIL – Magazin für Kunst, Heft 114, 2016 © SYNTAX. Medienproduktion + Verlag GmbH, 68219 Mannheim, Deutschland   -> klick

Manche sagen, Israel sei ein junges Land voller alter Geschichten. Das trifft es nicht ganz: Es werden dort auch sehr viele neue Geschichten erzählt. Als Künstler in Israel leidet man keinen Mangel an Inspiration: Die antike Geschichte des Landes ist eine Quelle, und, natürlich, die jüngeren politischen Krisensituationen. Das verleiht der israelischen zeitgenössischen Kunst eine ungewöhnliche Tiefe des Engagements, eine feurige Fantasie und einen umfassenden sozialen Zusammenhang.
Dr. G.C. Rump – Kunsthistoriker (Auszug aus einem Essay zur Ausstellung) 


 

 

 Ausstellung:   9.04.-22.04. 2016 

Henry Matz 
“Die Seelen des Lichtes”
Fotografie / Lichtobjekte
Henry Matz Lichtobjekt Fotodruck

Mike&Madeleine Bülow 
“The wave of Liberation”
Fotokunst
Mike und Madeleine Bülow The wave of liberation Fotokunst

Rita Kashap
“Landschaften mit Verve”

Rita Kashap Heile Welt 110x130cm Öl_Lw

  

Rita Kashap     Open Air – Open Minds
Ausstellung:   19.02.-2.04. 2016  

Berliner Künstler Rita Kashap  Ode to Joy
Ode to Joy  110×130 cm  Acryl/Lw
–> Slideshow 
–> Pressetext

Die Landschaftsbilder von Rita Kashap zeigen Gegenden und Bäume, und gerade Bäume sind in Landschaftsbildern stets zur Definition des Raumes benutzt worden. Und beide, Landschaft und Bäume, allein oder in Kombination, waren auch schon immer Emotionsträger. Das ist bei Rita Kashap nicht anders. Der emotionale Aspekt in der Kunst erlebt derzeit ja eine Renaissance, und sie steht für das Recht auf Emotionen ein und das Recht, diese auch in der Kunst des 21. Jahrhunderts ausdrücken zu dürfen. Das mag man Neo-Expressionismus nennen oder nicht, es ist in jedem Fall eine künstlerische Position, die ganz anders ist als der im Mainstream vorherrschende, kühle und konzeptualistische Rationalismus. Sie erweitert das überkommende Vokabular durch einige kompositorische Kunstgriffe, die Ausdruck und Dramatik nachgerade rhapsodisch steigern.                     Gerhard Charles Rump
-> weiterlesen

Schicklgrubers Krampf – Die unaufhaltsame Wiederkehr des AH
Kurator:  Gerhard Charles Rump
Ausstellung:   5.-17.02. 2016     
12 internationale Künstler klären ihre Position zur Gemeinfreiheit der Hetzschrift “Mein Kampf”
Bernhard Ailinger, David P. Holland, Jessica F. Holt, Rita Kashap, Christina Katrakis, Mari Mssare, Melanie Richter, Catrin Rothe, Gerhard Charles Rump, Susanne Scholz, Marcus Sendlinger & Li Alin, RAE,  Yongbo Zhao

Rita Kashap Moderne Malerei Gleichschaltung Öl/Collage/Lw 240x100cm
Rita Kashap  Gleichschaltung Öl/Collage/Lw 240x100cm

- > Pressetext 

 
Mit dem 1. Januar 2016 ist jenes üble Schriftstück, das wir unter dem Titel “Mein Kampf” kennen, gemeinfrei. Es ist dies der Anlaß, in einer Ausstellung rund zwölf internationale Künstler zu versammeln, die sich mit der Signalwirkung und Nachwirkung  dieser Hetzschrift befassen, um eine erneute Positionsklärung zu vollziehen. Es geht dabei nicht nur um die Person AH, darum eher am wenigsten, sondern viel mehr um das Nazitum, die Neonazis, Faschismus, Gefährdung unserer Freiheit durch religiöse Diktatur und so fort. Insgesamt ergibt sich eine beeindruckende Vielfalt, die nicht nur von der Gegenwärtigkeit der Gefährdung Zeugnis ablegt, sondern auch von der Hoffnung spricht, die Kraft zu haben, die Gefahren zu überwinden.           G. C. Rump

 

Milana und Denis Khyzhavski – und die Realität des Kapitalismus – Malerei
Ausstellung: 14.- 28.01.2016    in Kooperation mit RAR Galerie   

MIlana und Denis Khyzhavski Destruction
M&D Khyzhavski “Destruction”


- > Pressetext Deutsch
- > Press Release English

Die gängige Kapitalismuskritik in den westlichen Medien ist, wie könnte es anders sein, dem Reflexionsniveau der Zielgruppe(n) angepasst. Die Komplexität des modernen, wertschöpfungsfreien Geldkapitalismus lässt einfache Erklärungsmuster versagen. Nicht nur das, da werden auch moralische Fragen aufgeworfen, und den Geldinstituten sind, 2008 fortfolgende, auch die zu großen Happen im Halse stecken geblieben.
Solche Themen bearbeiten Milana und Denis Khyzhavski in ihren Bildern. Mit aller Deutlichkeit, nicht aber wie im Sozialistischen Realismus, sondern mit den Mitteln der Westkunst, mit differenzierter Malerei, feinem Farbgespür, wechselnden Blickwinkeln und dynamischen Bildstrategien. Die malerische Ästhetik hebt die Kritik nicht auf, sie unterstützt sie, denn man kann ihr durch ästhetische Abwehrgesten (“plakativ”) nicht entkommen. Gerhard Charles Rump

Mike und Madeleine Bülow – Fotokunst / Rita Kashap – Malerei
Ausstellung:   12. – 30.12. 2015
(in Kooperation mit der RAR Gallery)
mikemadeleine-bülow-und-rita-kashap-2
Mike und Madeleine Bülow
Mit ihren Werken ist das Künstlerpaar weltweit erfolgreich. Dynamik, Bewegung, Explosion, Tiefe, Farbraum und lebendige Kontraste finden sich ein, der Zauber einer Bildwelt, der nicht von dieser Welt zu sein scheint.  Da fällt das Einzige und das Unendliche zusammen, und heraus kommt, faszinierend, ein Bild, das Seinesgleichen sucht und durch seine Einzigartigkeit und Materialästhetik die Bedingungen von Bildlichkeit reflektiert.
Rita Kashap:  sie zeigt frühere aber deshalb nicht weniger spektakuläre, farbenfrohe und leuchtende Werke. Ihre Motive entstehen durch Interaktionen von grafischen linearen Elementen, die Flächen ausschneiden, welche dann mit Farbe gefüllt werden. Dass wir Gegenständliches, etwa Gesichter, erkennen, bestimmt sich nicht durch Abbildungsstrategien, sondern durch malerische Zeichen. Auf diese Weise entstehen überzeugende Lösungen wie wir sie hier vor uns haben.  GCR

 

Die Spielchen des Freund Hein/The little games of Mr. Joe Black
Gruppenausstellung:     3.-11.12.2016
Kurator:  Gerhard Charles Rump  (in Kooperation mit der RAR Gallery)
Künstler:  Bernhard Ailinger (Potsdam), Michaela Ernst (Potsdam), Lilli Hill (Zürich/Berlin), David P. Holland (London), Jessica F. Holt (New Jersey/Berlin), Rita Kashap (Berlin), Uwe Kempen (Berlin), Jean-Yves Klein (Berlin), Markus Mende (Berlin), Mari Mssare (Tbilissi/Berlin), Hannah Melnik (Bonn/Düsseldorf), Edi Rama (Tirana), Gerhard Richter (Düsseldorf), Catrin Rothe (Berlin), Gerhard Charles Rump (Palo Alto/Berlin), Sabina Sakoh (Berlin), Susanne Scholz (Lauchheim), Jochem Roman Schneider (Kiel), Marcus Sendlinger & Li Alin, RAE (Berlin/Québec), Gerard Waskievitz (Berlin), Frank Wegner (Berlin)
Tod der Ratte Lilli Hill Ausschnitt 1
“Als schier ein Mensch lebendig wird, als schier ist es [sic] alt genug zu sterben” – wir dachten schon beinahe, dass die Weisheit aus dem Ackermann von Böheim (Johannes von Saaz, ca. 1400) nicht mehr gilt, aber Selbstmordpiloten und die Terrorgruppen Al Qaida, Boko Haram und der IS lehren uns anderes. Der Tod ist uns heute, ob wir wollen oder nicht, näher denn je. Sogar Fernsehserien befassen sich mit den unterschiedlichsten Arten, zu Tode zu kommen, grad wie Erasmus Franciscis “Der Höllische Proteus” (Nürnberg 1690). Es ist also alles gleich geblieben in der Geschichte…
Faszinierend an dieser Schau ist, dass so viele unterschiedliche Aspekte in den einzelnen Werken beleuchtet werden: Konkret, symbolisch, abfällig, resignierend, erinnernd, melancholisch usw. Eine Ausstellung, die in die Tiefe der conditio humana blickt, und einzelne Werke durchaus die Provokation suchen, um Klarheit zu schaffen.

 

Susanne Scholz  –  Gegenwartslicht 
Ausstellung 12.-27.11.2015 
susanne-scholz-effata-150x100-cm-öl-lw-2015-2
Seen und Teiche und Flüsse und Bäche sind integraler Bestandteil unserer Umgebung und starke Merkmale der Landschaft. Die Faszination, die das Wasser ausübt, hat in der Malerei ihre unverwechselbaren Spuren hinterlassen – in jüngster Zeit in den Wasserbildern von Susanne Scholz. Ihre Art der Komposition ist definitiv europäisch und weist ungleich verteilte Verdichtungen auf, die Schwerpunkte bilden und so verschiedenen Teilen des Bildes unterschiedliche Aufgaben zuweisen. In einigen sehen wir ein Farbenspiel, das so gut wie nichts darüber verrät, was reflektiert wird: Das Thema des Bildes ist die reine Reflexion an sich. Das hat natürlich mit Licht zu tun. Und dieses wiederum sieht so aus, als leuchte es aus sich heraus, was auf das Transzendentale verweist. Die Bilder der Wasser-Serie sind polyphon, sehr in der Art der polyphonen Musik.                                                                                            Gerhard Charles Rump

Marina Bogdan  – Mein Zaubergarten
Ausstellung 12.09.- 8.10.2015
Bogdan skal 2Jede Kunst steht in einem Dialog mit der Tradition. Sie entwickelt sie weiter, nutzt sie als den Riesen, auf dessen Schultern sitzend man weiter sehen kann als dieser. Oder sie opponiert dagegen, verneint sie wie weiland Dada und ZERO, entwickelt ihre Position als Gegenentwurf. Bei Maria Bogdan ist das Erstere der Fall, sie bezieht sich auf Traditionen. Sie entwickelt ihre aktuelle Position sogar aus einer ganz spezifischen ästhetischen Sichtweise, nämlich aus der osteuropäischen und slawischen Volkskunst heraus, aus der auch der frühe Kandinsky viel Kraft bezog und zu der er in der Pariser Zeit teilweise zurückfand. Der Schlüssel liegt in einem Sehen, das das Moderne Erlebnis mit der Tradition verbinden kann und dann in eine ästhetisch realisierte Gefühlwelt führt. Diese Bildwelt ist eigen, und aus voller Kraft bläst der Trompetenengel in sein Horn. Ja, diese Botschaft ist zu hören.
G.C.Rump

Rita KashapLiebesmalerei
Ausstellung 12.09.- 8.10.2015
Kashap
Bei Rita Kashap haben wir eine beachtliche Bandbreite von künstlerischen Ausdrucksformen und malerischen Zurüstungen. Betrachten wir einmal den “Kuss”. Die ästhetische und inhaltliche Gegenposition zu den Skulpturen von Rodin und Brancusi oder der Grafik von Peter Behrens ist klar und eindeutig. Bei Rita Kashap spiegelt sich das Durcheinander der Gefühle in der Dynamik des Duktus, nicht wie in den Harmonieschwüngen bei Behrens. Der Kuss ist hier ganz aufgewühlt präsentiert, und doch legt die auffallend weisshäutige, rotblonde Frau hier eine überlegene Ruhe an den Tag, überlässt die Sinnestrübung ganz dem Mann, sodass wir an das großartige Rezitat von Klaus Kinski (nach Zech/Villion) erinnert werden:

“Ich bin so wild nach deinem Erdbeermund,
ich schrie mir schon die Lungen wund
nach deinem weißen Leib, du Weib.”
G.C.Rump


Alexander Solotzew 
 (D/USA)   –  “Farben in meinem Leben” – Malerei
Ausstellung 12.09.- 8.10.2015
Alexander Solotzew Portrait kl“Was wir erlauben und wofür wir uns entscheiden wird Wirklichkeit” – diese Aussage des in Deutschland und in den USA tätigen Malers und Bildhauers Alexander Solotzew beschreibt die Position seiner Kunst, die von teils kühnen bildnerischen Entscheidungen geprägt ist.” G.C.Rump

 

Art Nordic Kopenhagen 2.-4-Mai 2015: 
Die PALASTgalerie ist in Kooperation
mit Salon Libres
(Paris) auf der Kunstmesse vertreten
Künstler:  Rita Kashap,  Kristina Schlüter

 

Rita Kashap und Karina Quade    –   Malerei und Grafik
Tschüss und Hello – zum Jahresausklang 2014  
Ausstellung  
12.12.2014 – 10.01.2015

Rita Kashap
rita kashap malerei_unloesbare_verbindung 1
© Rita Kashap Unlösbare Verbindung Acryl 80x90cm

       Karina Quade     
 

 

Regina Brännström   abstractLinie  –   Malerei und Grafik 
Ausstellung  24.11. -  4.12.2014

regina brännström_abstract_paintingRegina Brännström hat ihre Wurzeln in der technischen Zeichnung. Der Strich, die Linie, das Errechnen von geometrischen Formen erfordert Konzentration und Stille. Anschließend folgt die freie Komposition, und die geometrische Genauigkeit wird über Bord geworfen. Sie berauscht sich an der Formlosigkeit, wie sie es selbst nennt. Und immer ist es ein Hingezogen-Sein zu Farben und Menschen. Das Spektrum ihrer Palette zeigt sich überwiegend klar und lichtvoll.


 Wien-Berlin – Russische Kunst im Fokus
Ausstellung  3. – 15.11. 2014      
Gerade in Zeiten politischer Turbulenzen können Kunst und Kultur helfen, wichtige und enge Beziehungen zwischen den Staaten vor Schaden zu bewahren. Als einen kleinen Beitrag zur gegenseitigen Verständigung zeigen wir eine Auswahl  aus dem Schaffen zeitgenössischer russischer Künstler. Wir kooperieren dabei mit der traditionsreichen Wiener Galerie „Kunstraum in den Ringstraßen Galerien“, die auf Osteuropa spezialisiert ist.

Igor Leontjew Pferdchen Öl LW  80x75cm

Unser Gast zeigt eine Exposition u.a. mit dem Maler Igor Leontjew. Er zählt zu den Top 100 der Lettischen Kunstszene.  Der Künstler vereint brillante Technik mit der Originalität seiner Bild-Ideen, die er mit scheinbarer Leichtigkeit in unterschiedlichen Stilen umsetzt. Als „Gerhard Richter Lettlands“ könnte man ihn lobend hervorheben, anderseits würde man Leontjew mit diesem Vergleich „schubladisieren“ und einengen. In Berlin präsentiert er einen Überblick über seine verschiedenen Stile und Techniken.
Weitere ausstellende Künstler: Ilona Lesnaya, Galina Szentes, Petr Puschkarjew, Jura Golub und Kirill Scheinkman.

-> Slideshow


  Parallelausstellung: Rita Kashap – Malerei – Grafik

 

Alexander VinogradovPARIS MON AMOUR
Fotokunst aus Paris (13. – 31.10. 2014)

Alexander Vinogradov Fotokunst ParisAnlässlich des 6. Monats der Europäischen Fotografie:  Alexander Vinogradov zeigt exklusiv in der PALASTgalerie seinen Blick auf das Wahrzeichen seiner Stadt.  Er lässt uns an seinen ungewöhnlichen Blicken durch das Objektiv seiner Kamera teilhaben und versichert: keine der Fotografien ist nachbearbeitet !
- > Slideshow

Geboren in Sant Petersburg.
2004 Übersiedlung nach Paris. Beginn der beruflichen Karriere als Fotograf. 
Die optische Wahrnehmung seiner Umwelt durch das Objektiv seiner Kamera ersetzte in den ersten Pariser Jahren die fehlende Kommunikation über die Sprache. Die Kunst des Fotografierens wurde zum Überlebens-Mittel, zur Passion und zum Lebensstil. Sein Statement zu seinen Arbeiten: “Wenn man es erklären muss, dann sollte man es nicht erklären”
Alexander Vinogradov präsentierte seine Arbeiten in zahlreichen Ausstellungen u.a. in Sankt Petersburg und Kassel.

 

VORAHNUNG 1900 – 2014   -  Malerei
Ausstellung  6.09 – 4.10.2014

Einladungskarte Kunstgalerie Berlin_Palastgalerie_Kristina Schlüter und Rita Kashap_Vorahnung 1900-2014Kristina Schlüter
Pastellkreide auf Papier  
-> Slideshow

Rita Kashap
Öl auf naturbelassener Leinwand
-> Slideshow

Kurator und Einführung:  Dr. Andrej Tchernodarov:   Bilder voller Vorahnungen 
Kultur- und Politikwissenschaftler, Dozent an der Universität Potsdam, Stellv. Vorsitzender der Deutschen Puschkin-Gesellschaft

 

SALON LIBRES EUROPEENS  (Juni 2014)
55 Künstler aus Frankreich (Paris), Dänemark, Belgien, Südkorea und China:
Malerei, Fotografie, Skulpturen.
Poetisches und Musikalisches Programm zur Vernissage – Erstaufführung: 
Élisabeth Pillorget  - vertonte Gedichte         -> Mots Pluie Partitions
Alexandra Broneske – Gesang      http://www.alexandra-broneske.de
Dmitri Pavlov  –  Komposition und Aufführung an den Keyboards
http://www.dmitri-pavlov.de

Künstler der Ausstellung

KUNSTAUSSTELLLUNG SALONS LIBRES EUROPEENS-PALASTGALERIE BERLIN JUNI 2014
SALONS LIBRES EUROPÉENS ist eine Künstlervereinigung aus dem Großraum Paris, die sich im Jahre 2007 unter der Leitung von Francois Jelena aus der rein national orientierten „Groupe des Beaux-Arts“ heraus für internationale Europäische Künstler geöffnet hat. 
SALONS LIBRES EUROPÉENS präsentierte in einer abwechslungsreichen spannenden  Werkschau 55 Künstler aus Frankreich (überwiegend), Dänemark, Belgien, Polen und Südkorea. Neben dem Schwerpunkt Malerei waren Arbeiten aus den Bereichen Grafik, Fotografie, Skulptur und Keramik zu sehen. An der Ausstellung waren Künstler der Association France Chine Art Expo (AFCAE) beteiligt.

 

Rita Kashap    ALPHATIERE
Ausstellung:  27.04. – 25.05.2013

Rita Kashap Malerei Serie AlphatiereVon Alphatieren geht Faszination aus.  Eine Vision, Pioniergeist, ein starker Wille und Action bis zum Burn-out,  Erfolg  und Macht stehen für das Bild vom Anführer und ewigen Sieger.  Auch die andere Seite der Heldengeschichte rührt an unsere Fantasie:  Absturz, Entmachtung, Verbannung aus dem Olymp, Besinnung, Neubeginn. Das Alphatier als Sinnbild für Aufstieg und Niederlage ist ein beinahe rituell wiederkehrendes Motiv in Kashaps Werk.         - > Artikel lesen

 

 

FRAUENQUOTE  
Ausstellung  7.04. – 5.05.2014
Annelie Herz – Waltraud Schulz – Ingeborg Teetz -  Rita Kashap
Musik zur Vernissage:
Andre und Cabbage (New York City) – Blues , Folk, Jazz
Reflexionen zur Ausstellung
->
hier klicken
Frauenquote Herz Schulz Teetz Kashap April 2014_1„Natürlich ist niemand vollkommen. Außer Gott, wenn SIE existiert“ (Grafitto).
Die Kunst war bis zum Ende des 19. Jahrhunderts eine Männerdomäne. Die Frau war Muse und Modell, also Objekt, als solches meist nackt. Heute ist die Mehrheit der Absolventen von Kunsthochschulen weiblich.  Dennoch waren Ausstellungen von Frauenkunst lange Zeit out. Erst jetzt in den letzten Jahren scheint sich ein neuer Trend abzuzeichnen, der es im Zuge einer aktualisierten Genderdebatte erlaubt, den Fokus wieder auf die Kunst von Frauen zu legen und ihr eigene Ausstellungskontexte zu widmen. - > mehr lesen 

FOUR-IN-HAND 
Ausstellung  5.12.2013 – 31.01.2014
 
Vladimir Sichov     Igor Andreev      Peter Hecht      Rita Kashap

Fotografie – Skulptur – Malerei
Homepage der Künstler: Namen anklicken !
kunst aktuell sichov fotografie - andreev malerei - hecht plastik - kashap malereiDie neue Ausstellung in der PALASTgalerie zeigt vier sehr unterschiedliche Künstler, die eine gemeinsame Geschichte verbindet: Der Weg zur Kunst führte nicht von der Schulbank aus ins Atelier oder eine Galerie. Jeder der Ausstellenden hat erst mit den Erfahrungen gelebter Jahre und Umbrüche in seiner Lebenslinie zur Kunst und zu den Ausdrucksmitteln gefunden, die sein Bild als Künstler prägen. Mit Blick durch das Prisma dieser Erfahrungen versucht jeder auf seine Art die Welt mit seinem Werk zum positiven zu verändern.